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Veranstaltungs-Ticker

 

Letzte Aktualisierung:  Stundenpläne: am 28.08.2026;  Newsletter: am 17.07.2026; Startseite: 17.07.2026,  Infomappe für neue Schüler: am 29.06.2026;  Jahresplan: 08.02.2026; Weitere Infos/Ausbildungsangebote: 22.01.2026; Ganztagsangebote: 22.09.2025,  

 

(17.07.2026) Mein Rückblick zum Schuljahr 2025/2026 an der Oberschule „Ehm Welk“ Lübbenau

 

Das Schuljahr 2025/26 ist Geschichte. Die Schülerinnen und Schüler der Oberschule „Ehm Welk“ Lübbenau genießen nun die wohlverdienten Sommerferien, genauso wie die Lehrkräfte und alle weiteren am Schulleben Beteiligten.

 

Als Schulleiterin möchte ich an dieser Stelle dieses Schuljahr Revue passieren lassen, denn trotz zahlreicher politischer Schlagzeilen, die das Schulsystem in den Medien häufig in einem negativen Licht erscheinen ließen, können wir auf ein gutes und erfolgreiches Schuljahr für unsere Lernenden zurückblicken. 

Eine erste Veranstaltung zur Berufsorientierung fand für die Neunt- und Zehntklässler im September mit der Ausbildungs- und Studienbörse in der Grotewohl-Turnhalle statt. 

 

Als Schule mit offenem Ganztag begannen nun auch zahlreiche Angebote im Nachmittagsbereich. Die SuS konnten aus einem vielfältigen Angebot wählen, beispielsweise Volleyball, Kochen, Nähen, Medien, Schach, Schulsanitäter, Spanisch, Töpfern, Holzwerkstatt, Kunst, Tanzen; aber auch Förderangebote für Englisch und Mathematik wurden gut genutzt. 

 

Ein Bewerbertraining für unsere Abgangsklassen organisierten wir mit Frau Burza und Herrn Schönberg vom KultuRegio e.V. – ein herzliches Dankeschön an beide dafür. 

 

Im Oktober starteten 6 ausgewählte SuS des 10. Jahrgangs im Pflegeprojekt „Care4Future“ - in Kooperation mit der AWO nun schon zum vierten Mal. Einmal wöchentlich wurden den SuS authentische und motivierende Einblicke in Pflegeberufe ermöglicht, die sie abwechselnd in Theorie und Praxis in den verschiedenen Einrichtungen der AWO-Tagespflege erleben konnten.

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Mit einer abwechslungsreichen ersten Schulwoche, in der wir traditionell unsere Projektwoche durchführten, lernten die neuen Siebtklässler einander, unser Schulgelände und unsere Stadt näher kennen. Die höheren Jahrgangsstufen unternahmen z.B. Exkursionen nach Berlin zur Gedenkstätte Deutscher Widerstand, nach Groß Beuchow zu den „hängenden Gärten“ oder nach Boblitz in die Gurkenfabrik Raabe, wanderten nach Wotschowska, nach Lehde ins „Freilichtmuseum“ oder in die Altstadt zum „Haus für Mensch und Natur“. Schüler der 10. Klasse konnten an einem Erste-Hilfe-Lehrgang teilnehmen oder sich bereits mit dem Thema Abschlussprüfungen vertraut machen. 

Das zweiwöchige, zusätzliche Schülerbetriebspraktikum fand für die Zehntklässler nach den Herbstferien statt. Dank zahlreicher Betriebe und Einrichtungen aus Lübbenau und Umgebung konnten die SuS vielfältige berufliche Eindrücke sammeln, sich ausprobieren und auch bereits selbst etwas herstellen – vielen Dank unseren regionalen Partnern dafür.

 

Einem Partner, der uns jedes Jahr wieder unterstützt, sei an dieser Stelle gedankt – dem Spreeweltenbad Lübbenau. Herr Axel Kopsch ermöglicht es uns seit vielen Jahren, die Klasse mit dem besten Klassendurchschnitt am Ende eines Schuljahres mit einem freien Tag im Erlebnisbad Spreewelten auszuzeichnen, an dem die gesamte Klasse freien Eintritt erhält. Im vergangenen November durfte sich darüber die Klasse 8a freuen.

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In der letzten Schulwoche vor Weihnachten ist es Tradition, dass unsere begabtesten Künstler unter der Anleitung von Frau Brüggemann-Riemer an einem Malworkshop teilnehmen. Dank der finanziellen und organisatorischen Unterstützung des UNESCO-Biosphärenreservats Spreewald sowie vom Landesamt für Umwelt, insbesondere durch Herrn Nowak und Frau Magoltz, entstanden wunderschöne Werke zum Thema „Stimmung und Atmosphäre“, die vielleicht schon bald gemeinsam mit den Werken früherer Jahrgänge in einer Ausstellung präsentiert werden. Die Vernissage mit der Präsentation durch die jungen Künstler fand im Februar statt. Für die nächste Vernissage hoffen wir auf noch mehr Eltern und weitere interessierte Besucher.

 

Auch der zentrale Wandertag, dieses Mal nach Cottbus, Berlin oder Lehde, sowie unser Weihnachtssportturnier fanden bei den Schülern großen Anklang. Auch wenn am Ende die Lehrkräfte gegen eine Schülerauswahl knapp unterlagen, war sie doch sicher „Sieger der Herzen“.

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Bei eisiger Kälte fand unser Tag der offenen Tür im Januar statt, an dem sich zahlreiche Sechstklässler mit ihren Eltern zu uns auf den Weg machten, um sich ein Bild von ihrer möglicherweise neuen Bildungsstätte zu machen. Aber auch bereits abgegangene Schüler kamen an diesem Tag zu Besuch in die Schule, um ihre ehemaligen Lehrkräfte wiederzusehen. 

 

Die Oberstufenzentren Cottbus und Lübben präsentierten sich an diesem Abend unseren Absolventen und ihren Eltern und zeigten ihnen mögliche Wege nach Klasse 10 auf.

 

 

Die SuS der 8. Klassen machten sich im Januar und Februar für jeweils 8 Schultage auf den Weg zu den Werkstatttagen, in diesem Jahr zur WEQUA nach Lauchhammer – ermöglicht durch die Finanzierung der Stiftung SPI sowie der Agentur für Arbeit. Dafür wählten die SuS aus 8 handwerklichen Bereichen z.B. KFZ, Maler, Tischler, Gastronomie sowie der Verwaltung 4 Berufsfelder nach ihren Interessen aus, erhielten dort Einblicke und sammelten erste praktische Erfahrungen. 

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Der 13. März ist internationaler Pi-Tag. Zum zweiten Mal wurde dieser Tag an unserer Schule durchgeführt, an dem Mathegenies oder Jugendliche, die einfach Freude daran hatten, Zahlen auswendig zu lernen, teilnahmen … 3,14 kennt ja vielleicht jeder noch. Aber die nächsten 50 Stellen auswendig aufzusagen ist schon eine tolle Leistung – Gratulation an diese Schüler. 

Die Facharbeiten in Klasse 9 wurden zu Beginn des Schuljahres gesetzlich neu geregelt, so dass wir für unsere SuS umplanen mussten. Pitch dein Thema! – im Laufe des Schuljahres bereiteten sich die Jugendlichen mit ihren Klassenlehrern und Fachlehrern fleißig vor, so dass der Pitch dann im März für viele ein toller Erfolg wurde. Sie konnten sich passend zu ihren persönlichen Interessen ein Thema aussuchen und dieses digital und mündlich vorbereiten, um andere Mitschüler und Lehrer dafür zu begeistern – dabei sind ganz tolle Themen, Hobbys und Interessen, aber auch Präsentationsfähigkeiten gezeigt worden.

 

Danach gingen die Neuntklässler in ihr verpflichtendes dreiwöchiges Schülerbetriebspraktikum, um – ähnlich wie im November davor bereits die Zehntklässler - sich nunmehr erstmals über einen längeren Zeitraum in der Berufswelt zu erproben und ihre ersten Erfahrungen zu sammeln. Viele Jugendliche kamen dabei zur Erkenntnis, dass das, was die Lehrer in der Schule über das Leben nach der Schule vermittelten, ja doch in Wirklichkeit auch stimmte. Viele SuS fühlten sich sehr gut betreut und aufgehoben bei den lokalen Arbeitgebern, einige werden sich im nächsten Praktikum wieder dort bewerben, einige andere fanden heraus, dass diese oder jene Richtung doch nichts für sie ist – dann hat das Praktikum ja wirklich das gebracht, was es sollte. Danke an alle Arbeitgeber, die sich jedes Jahr wieder aufs Neue auf unsere Lernenden einlassen und ihnen ein Praktikum gewähren, auch wenn nicht immer alles optimal oder auf Anhieb klappt.

 

Die SuS der siebten Klasse erlebten im April im Gleis3 mit „Klasse.Theater!“ ein hervorragend organisiertes Projekt, bei dem sie kreativ eigene Kulissen herstellten, aber auch selbst auf der Bühne stehen konnten – ein Erlebnis, das sie sicher nicht so schnell vergessen werden. Dank hierfür an Frau Burza und Herrn Schönberg vom KultuRegio e.V. 

 

Auch der Zukunftstag am 23. April, bekannt als Girls Day/Boys Day, wurde von fast allen SuS der 7. und 8. Klasse genutzt, um durch unser Schulprofil, der Berufsfrühorientierung, erste Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu gewinnen.

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Im Rahmen des Ganztages trainierten SuS aller Jahrgangsstufen regelmäßig für den Kochpokal, der jährlich von der SÜLL für Oberschulen der Region organisiert wird. Am 30. April nahmen Oberschüler aus Lübben, Dahme und Lübbenau teil. Wir sind ganz stolz auf unsere vier Schülerinnen, da sie in diesem Jahr den 1. Platz erkocht haben. Innerhalb von 120 Minuten ein Drei-Gänge-Menü zu erstellen, das Regionalität, Kreativität, handwerkliches Geschick und Teamgeist abverlangt, und dann auch noch der Jury schmeckt – eine Meisterleistung.

Die Prüfungen am Ende der Jahrgangsstufe 10, die auch erst im Laufe des Schuljahres für das Gymnasium per Gesetz abgeschafft wurden, fanden an der Oberschule regulär statt; im April und Mai wurden die Prüfungen in Deutsch, Mathematik und Englisch geschrieben, die mündlichen Englischprüfungen und Zusatzprüfungen zogen sich bis in den Juni hin. 

 

Fremdsprachige Lernende unserer Schule legten in dieser Zeit auch Prüfungen in ihrer Muttersprache in Ukrainisch oder Russisch ab, ein Schüler absolvierte sogar sehr erfolgreich das Deutsche Sprachdiplom DSD I, bei dem Deutschkenntnisse im Lesen, Schreiben, Hören und Sprechen auf dem Niveau B1 nachgewiesen werden mussten.

 

 

Wir arbeiten seit Jahren sehr eng und erfolgreich mit der Agentur für Arbeit zusammen. Frau Fischer ist dabei unsere langjährige Ansprechperson, die das gesamte Schuljahr über unseren Abgangsklassen in Beratungsgesprächen Hilfen anbietet, über Ausbildungsberufe und -betriebe informiert, beim Schreiben von Lebensläufen unterstützt und auch in Elternversammlungen (Foto: K. Stelter) oder im Unterricht sehr kompetent berät. So informierte sie u.a. im Mai in den 9. Klassen in einer Veranstaltung über „Wege nach Klasse 10“, bevor die Jugendlichen in Cottbus auf der Vocatium-Messe weitere Tipps und Anregungen zur Ausbildung erhielten. 

 

Am Ende eines Schuljahres blickt man auf gut Gelungenes zurück, wägt nicht so gut Erreichtes ab, überlegt, was man wie anders und besser machen könnte. Wenn ich auf unsere drei Abschlussklassen blicke, sehe ich 79 junge Menschen, von denen 53 einen der beiden höchstmöglichen Abschlüsse erreicht haben: die Fachoberschulreife oder die Fachoberschulreife mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe – über die Hälfte aller Zehntklässler könnten die Fachhochschulreife oder sogar das dreijährige Abitur absolvieren. Gut, dass viele dieser jungen Menschen in der Region bleiben und auch handwerkliche Berufe ergreifen werden – mit diesen Abschlüssen ist alles möglich. 

 

So hatten sie sich natürlich auch die Abschlussfahrt verdient. Eine der drei Klassen fuhr nach Hamburg, eine andere nach Leipzig und die dritte nach München. Sie alle hatten aber fantastische Tage zum Abschluss ihrer vierjährigen Zeit an unserer Schule, genossen ein letztes Mal das Zusammensein mit ihren Mitschülern und ihren Klassenleitungen, bevor sie dann in der Aula der Traugott-Hirschberger-Grundschule ihre tollen Zeugnisse in Empfang nahmen. 

Abschlussjahrgang 2026
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Die allerletzte Schulwoche war kurz, trotzdem sehr abwechslungsreich. Am Montag vor den Ferien wählten sich die SuS aus 14 Projekten eines aus, in dem sie sich unabhängig von Fach oder Note einem Thema widmeten: Granny’s Hobby, Speckstein, Programmieren, Stark & Selbstbewusst, Echtzeit statt Screen Time, Im Gerichtssaal, Woodrows Wanderzoo, Weg mit dem Stress – Pause im Kopf, Internationales Kochen, Sport, Ritmo del Corazón, Saatkugeln, Traumfänger. Am Dienstag waren dann viele beim letzten Wandertag auf Reisen gewesen, mit dem Zug, dem Rad oder auch zu Fuß, bevor am Mittwoch die Zeugnisse übergeben wurden und sich alle in die Ferien verabschiedet haben.  

Einen Jahrgang von Schülerinnen und Schülern haben wir verabschiedet, der nächste wartet schon ungeduldig darauf, von der Grundschule an die weiterführenden Schulen zu wechseln – jedoch erst nach den für alle dringend nötigen Sommerferien.

 

Ich bedanke mich bei allen engagierten und verantwortlichen Personen, den Eltern, den Lehrkräften, den Betrieben und Einrichtungen, den Vereinen, und natürlich auch der Stadt Lübbenau als Schulträger, die unsere Schule in diesem Schuljahr tatkräftig unterstützt haben und es dadurch ermöglicht haben, dass dieses Schuljahr erfolgreich verlaufen ist. Ohne Ihre, ohne eure Hilfe können wir Schule nicht schaffen, nicht heute und nicht morgen... 

 

Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern, ihren Familien sowie unseren Partnern einen schönen, erholsamen Sommer und freue mich auf ein Wiedersehen im neuen Schuljahr.

 

Silke Schiller / Schulleiterin der Oberschule „Ehm Welk“ Lübbenau

(10.07.2026) Schuljahresende

Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern, ihren Eltern sowie allen Lehrkräften erholsame, schöne Sommerferien, Zeit mal wieder für all die Dinge, die sonst liegen bleiben und viele interessante neue Eindrücke in den verschiedenen Urlaubsregionen.

S. Schiller / SL

Auf einen Blick!

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