Die Prüfungen am Ende der Jahrgangsstufe 10, die auch erst im Laufe des Schuljahres für das Gymnasium per Gesetz abgeschafft wurden, fanden an der Oberschule regulär statt; im April und Mai wurden die Prüfungen in Deutsch, Mathematik und Englisch geschrieben, die mündlichen Englischprüfungen und Zusatzprüfungen zogen sich bis in den Juni hin.
Fremdsprachige Lernende unserer Schule legten in dieser Zeit auch Prüfungen in ihrer Muttersprache in Ukrainisch oder Russisch ab, ein Schüler absolvierte sogar sehr erfolgreich das Deutsche Sprachdiplom DSD I, bei dem Deutschkenntnisse im Lesen, Schreiben, Hören und Sprechen auf dem Niveau B1 nachgewiesen werden mussten.
Wir arbeiten seit Jahren sehr eng und erfolgreich mit der Agentur für Arbeit zusammen. Frau Fischer ist dabei unsere langjährige Ansprechperson, die das gesamte Schuljahr über unseren Abgangsklassen in Beratungsgesprächen Hilfen anbietet, über Ausbildungsberufe und -betriebe informiert, beim Schreiben von Lebensläufen unterstützt und auch in Elternversammlungen (Foto: K. Stelter) oder im Unterricht sehr kompetent berät. So informierte sie u.a. im Mai in den 9. Klassen in einer Veranstaltung über „Wege nach Klasse 10“, bevor die Jugendlichen in Cottbus auf der Vocatium-Messe weitere Tipps und Anregungen zur Ausbildung erhielten.
Am Ende eines Schuljahres blickt man auf gut Gelungenes zurück, wägt nicht so gut Erreichtes ab, überlegt, was man wie anders und besser machen könnte. Wenn ich auf unsere drei Abschlussklassen blicke, sehe ich 79 junge Menschen, von denen 53 einen der beiden höchstmöglichen Abschlüsse erreicht haben: die Fachoberschulreife oder die Fachoberschulreife mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe – über die Hälfte aller Zehntklässler könnten die Fachhochschulreife oder sogar das dreijährige Abitur absolvieren. Gut, dass viele dieser jungen Menschen in der Region bleiben und auch handwerkliche Berufe ergreifen werden – mit diesen Abschlüssen ist alles möglich.